Das Material,
aus dem die Arbeitsplatten sind

Zusätzliche Elemente machen den Unterschied

Die Farben der Fronten sind schon ausgesucht. Das ist meist die leichtere Entscheidung beim Kauf einer neuen Küche. Nun stellt sich die Frage nach der Arbeitsplatte. Material und Farbgebung sind zwei der wichtigsten Punkte und seit Neustem kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu. Inzwischen bieten die meisten Hersteller die Möglichkeit, Vertiefungen bei der Planung zu berücksichtigen, beispielsweise für einen Messerblock oder für Kräutertöpfe. So verändert sich nicht nur das Aussehen der sonst geradlinigen Arbeitsplatte, sondern sie bietet zusätzliche Funktionen, über die es sich lohnt, nachzudenken. Der Hersteller Nobilia zum Beispiel, arbeitet vorwiegend mit mitteldichten Holzfaserplatten (MDF), und die haben gleich mehrere Vorteile, unter anderem den, dass diese Vertiefungen problemlos zu berücksichtigen sind. Eine Vielzahl an Küchen finden Sie in unserem Sortiment.

Vorteilhafte Beschichtung

Äpfel auf einer Arbeitsplatte

Bei MDF-Arbeitsplatten kann jede Optik hergestellt werden. Im Trend liegen derzeit vor allem Beton- und Schieferoptiken. Ganz nach dem Motto „Hauptsache grau bis schwarz“ gibt es sie in allen denkbaren Schattierungen. Auch Holzoptiken, nachempfundene Naturstein-Oberflächen oder unifarbene Dekore von Hochglanz bis matt sind möglich. Da fällt die Entscheidung, welches Dekor es denn nun werden soll, oft recht schwer. Die Küchenfachberater im Möbelhaus Schäfer unterstützen die Kunden während des Gesprächs über die neue Küche gerne bei der Auswahl.

Neben der Vielfältigkeit der Dekore zeichnen sich diese Arbeitsplatten durch ihre besondere Pflegeleichtigkeit aus. Sie sind beispielsweise härter als Holz, so dass Stöße besser abgefedert werden. Je dicker die beschichtete Oberfläche gewählt wird, desto strapazierfähiger ist sie. Es empfiehlt sich aber trotzdem, für heiße Töpfe einen Untersetzer zu benutzen und zum Schneiden ein Brett unterzulegen, wenn die Arbeitsplatte möglichst lange schön aussehen soll. Das gilt aber nicht nur für MDF-Platten, sondern für jedes Arbeitsplatten-Material.

Natürlich schön

Arbeitsplatten aus Stein oder Keramik haben eines gemeinsam: Sie zaubern eine wunderbar natürliche Atmosphäre in die Küche. Auswahl und Eigenschaften der verschiedenen Steinarten sind so vielfältig wie die Natur selbst. Granit, Marmor und auch die aus natürlichen Materialien bestehende Keramik sind die Naturmaterialien, die in Küchen am häufigsten verwendet werden. Das hat gleich mehrere gute Gründe. Naturstein und Keramik sind enorm hochwertig, solide und langlebig. Beide Materialien bieten Voraussetzungen, besonders hygienisch arbeiten zu können. Da sie weitestgehend kratz- und schnittfest sind, kann direkt auf Platten gearbeitet werden.

Arbeitsplatte aus Stein • Möbel Schäfer

Keramik besteht aus natürlichen Materialien wie Sand, Granit, Lehm und Feldspat, die miteinander vermischt und im Brennofen verschmolzen werden. Die dadurch entstandene robuste Oberfläche übertrifft sogar die Härte von Granit. Arbeitsplatten können ab einer Stärke von nur drei Millimetern produziert werden und ist damit im Gegensatz zu Arbeitsplatten aus Marmor oder Granit ein Leichtgewicht unter den Arbeitsplatten.

Kleine Finessen mit großer Wirkung

Arbeitsplatte mit integrierter Steckdose

Arbeitsplatten können bei guter Planung zum zusätzlichen Aufbewahrungsort werden. Beispielsweise wenn Vertiefungen eingearbeitet werden, um dort häufig genutzte Kochlöffel, Messer oder sonstige Vorbereitungs- und Kochutensilien aufzubewahren. In diesem Fall können die Vertiefungen sogar verschlossen werden. Eine andere Alternative sind offene Vertiefungen, um dort Petersilie, Basilikum oder andere Kräuter in kleinen Töpfen wachsen zu lassen. Das sieht nicht nur dekorativ aus, sondern gewährleistet beim Kochen, dass immer frische Kräuter griffbereit sind.

Eine dritte Alternative bietet ein kleiner verschließbarer Schrank an der Wand, in dem kleinere Elektrogeräte oder Gewürze ihren Platz finden. Für Köchinnen und Köche, denen ein Schneidbrett nicht genügt, kann in der Arbeitsplatte ein Platz ausgespart werden, um darin einen fest installierten Schneidblock vorzusehen. Nicht zuletzt gibt es die weitere Möglichkeit, gleich mehrere Steckdosen in der Arbeitsplatte zu versenken, um sie bei Bedarf ganz leicht aus der Versenkung zu holen. Dabei ist allerdings auch zu beachten, dass die Tiefe der Arbeitsplatte mindestens 60 Zentimeter betragen sollte und eine Mindestbreite von 90 Zentimetern. Mehr geht natürlich immer, aber weniger sollte es im Idealfall nicht sein.

Arbeitsplatte mit Stauraum

Kleine Materialkunde

MDF

Vorteile

  • preisgünstig
  • große Auswahl an Farben und Designs
  • stabil und biegefest
  • feine, gleichmäßige Oberflächen und Kanten
  • eignet sich für außergewöhnliche Formen
  • robust
  • licht- und geruchsunempfindlich
  • pflegeleicht und hygienisch

Nachteile

  • empfindlich gegenüber eindringende Feuchtigkeit
  • nicht schnittfest
  • hitzeempfindlich
  • nicht abschleifbar

Naturstein (Marmor/Granit/Schiefer)

Vorteile

  • schnitt- und kratzfest
  • langlebig
  • unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit
  • sehr hygienisch
  • pflegeleicht
  • Unikate

Nachteile

  • hochpreisig
  • Die Farbwahl ist von der Gesteinsart abhängig.
  • Können kühl und unruhig wirken.
  • empfindlich gegenüber Öl und Säuren
  • einige Gesteinsarten können brüchig werden

Glas

Vorteile

  • individuelle Motive wählbar
  • sehr hart und robust
  • langlebig

  • hitzebeständig bis 400 Grad
  • sehr hygienisch
  • leicht
  • Beleuchtung möglich

Nachteile

  • teuer
  • hoher Lärmpegel
  • nur bedingt kratzfest
  • Kanten können absplittern
  • glänzende Optik aufwendig in Pflege

Beton

Vorteile

  • vermitteln Loft-Charme
  • synthetische Versiegelung schützt dauerhaft vor Flecken

Nachteile

  • teuer
  • sehr schwer
  • nur bedingt kratzfest

Holz

Vorteile

  • bringen Natürlichkeit in die Küche
  • wärmen optisch
  • vergleichsweise günstig
  • synthetische Versiegelung schützt dauerhaft vor Flecken
  • kleinere Schäden können abgeschliffen werden

Nachteile

  • nicht kratz- und schlagfest
  • in Ritzen können sich Bakterien sammeln
  • quellen bei Feuchtigkeit
  • anfällig für Flecken
  • müssen lackiert oder öfter geölt werden
Saubere Arbeitsplatte
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