Hauswirtschaftsraum ergänzt die Küche

Zusätzlicher Raum erleichtert die Arbeit

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Waschküche, Bügelzimmer oder „Speisenkammer“ in den Keller verbannt. Heute werden viele Neubauten aus Kostengründen von vornherein ohne Keller geplant, wobei sich dann die Frage nach den Arbeitsräumen stellt. Ein gut geplanter Hauswirtschaftsraum in Küchennähe bringt da die optimale Alternative. Für diesen Raum muss gar nicht so viel Platz eingeplant werden, denn einige Hersteller, unter anderem Nobilia , bieten funktionstüchtige Möbel für eine perfekte Raumaufteilung. Die haben dann selbst in kleineren Wohnungen Platz. Die Waschmaschine im Bad, die Bierkiste auf dem Balkon und die Vorräte wieder woanders sind Zustände, die damit endgültig der Vergangenheit angehören.
Wenn die Möglichkeit besteht, einen Hauswirtschaftsraum von Anfang an beim Bau oder Umbau eines Hauses einzuplanen, ist das natürlich perfekt.

Grundausstattung berücksichtigen

Gerade wenn neu gebaut, oder eine bestehende Immobilie umgebaut wird, konzentriert man sich meist allzu sehr auf das gemütliche Wohnumfeld. Dinge wie die leider notwendige Hausarbeit werden oft nicht bedacht und sorgen dann im Nachhinein für Komplikationen. Der Raum für die Hausarbeit sollte über einen Wasser- und Abwasseranschluss verfügen. Eine ausreichende Anzahl an Steckdosen verhindert später zudem Kabelsalat durch Mehrfach-Steckdosen. Ein Fenster sorgt für die gute Belüftung. Da der Raum in erster Linie praktisch sein soll, empfehlen sich robuste und pflegeleichte Fußböden. Fliesen oder Kunststoffbelag erfüllen beide Kriterien. Eine bestmögliche Beleuchtung rundet die Grundausstattung ab.

Perfekt geplanter Raum

Platzsparend, gut organisiert und immer alles griffbereit sind drei Voraussetzungen, die bei der Möblierung eines Hauswirtschaftsraums berücksichtigt werden sollten. Die Fachberater bei Möbel Schäfer planen einen Hauswirtschaftsraum nicht nur nach diesen Gesichtspunkten, sondern nehmen vorher genau Maß. Hier lässt sich nämlich das Sprichwort „Platz ist in der kleinsten Hütte“ besonders gut anwenden, da es eine große Auswahl an Schränken mit viel Stauraum und allerlei Funktionen gibt. Ein sinnvoll eingerichteter Hauswirtschaftsraum erleichtert die Hausarbeit durch clevere Stauraumlösungen und

eine durchdachte Platzierung von Schränken und Arbeitsflächen. Wasch- und Putzutensilien, sperrige Getränkekisten, weniger häufig genutzte Küchengeräte, ein zusammengeklapptes Bügelbrett und so vieles mehr finden dort seinen Platz. Je nach Größe des Raumes kann auch noch ein Lager für bevorratete Speisen angelegt werden.

Arbeitsabläufe geben Ordnung vor

Wenn Waschmaschine und Trockner ergonomisch hoch genug eingeplant werden, erleichtert es das Befüllen und Entladen der Geräte deutlich. Die Schrankeinheiten werden sinnvollerweise nach Arbeitsabläufen geplant. Ein Hochschrankregal direkt neben Waschmaschine und Trockner bietet beispielsweise Stauraum für Waschmittel und weitere Putzutensilien. So wird’s übersichtlich und ordentlich. Ein Auszug direkt unter der Waschmaschine für den Wäschekorb ist ein weiterer Pluspunkt und macht das Haushalsleben leichter.

Spezielle Recycling-Module im Hauswirtschaftsraum sorgen dafür, dass unschöne Müllsortierung aus dem Blickfeld verschwindet. Praktische Auszüge für Wertstoffsack oder Recyclingtaschen erleichtern das Sortieren und anschließende Entsorgen der Wertstoffe. Darüber bleibt genügend Platz für Vorräte von Toilettenpapier und Müllsäcken oder Werkzeuge wie Bohrmaschine oder Kabeltrommel.

In großen Schubkästen zum Herausziehen kommen die gelagerten Sachen hilfreich entgegen, anstatt in den hintersten Winkel des Schranks kriechen zu müssen. Aus einem extra nach hinten abgeschrägten Regal lassen sich Flaschen einfacher entnehmen und übersichtlich in volle und leere Kästen aufteilen. Obst- und Gemüsevorräte bleiben in speziellen Holzauszügen in Kistenoptik länger frisch.

Omas Haushaltstipps

Aus Gelb wird Weiß

Vergilbte Hemdkragen werden wieder wie neu, wenn man eine Paste aus Essig und Natron aufträgt, einwirken lässt und dann das Hemd wäscht. Auch Haarwaschmittel oder Shampoo hilft hier weiter, da es die Körperfette aus der Kleidung löst.

Finger(spuren) weg

Fingerabdrücke sind auf Edelstahl am einfachsten mit einem feuchten Mikrofasertuch zu beseitigen. Sollten es fettigere Spuren sein, kann etwas Spülmittel helfen. Nach der Reinigung kann die Oberfläche mit einem saugfähigen Tuch getrocknet werden. So lassen sich Wasserflecken nach dem Putzen verhindern.

Gut gebröselt

Gefrierbeutel und Nudelholz reichen, um seine Semmelbrösel, auch Paniermehl genannt, selbst herzustellen. So geht’s: Brötchen in den Gefrierbeutel füllen und den Beutel gut verschließen. Mit dem Nudelholz drüber rollen, bis die Krümel die gewünschte Größe haben. Mit der gleichen Technik lassen sich Löffelbisquits, Krokant oder Butterkekse fürs Backen zerkleinern.

Eingeweißt

Wenn weiße Schuhe schmutzig sind oder die weiße Sohle der Lieblingsschuhe vergilbt ist, kann Backpulver helfen. Dafür sollte eine alte Zahnbürste befeuchtet und anschließend in das Pulver getaucht werden. Die Zahnbürste dann in kreisenden Bewegungen auf den Schuhen bewegen. Danach mit Wasser abspülen. Durch die Partikel im Pulver werden Verunreinigungen abgeschliffen und beseitigt.

Die Mischung macht‘s

Der Mief aus alten Schränken kann sehr gut mit einer Mischung aus Badesalz, Kaffeepulver und Zitronenscheiben entfernt werden. Zu gleichen Teilen das Pulver in Wasser einlegen, in Schälchen füllen und in den stinkenden Schrank stellen. Die Verwendung von mehreren Schälchen zur gleichen Zeit erhöht den Effekt, zieht den muffigen Geruch aus alten Schränken an und gibt zugleich einen angenehmen Geruch ab.